Hochwasser-Frühwarnung
Autonom messen, redundant funken, früh alarmieren — Pegel- und Niederschlagsnetze für die EU-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie und die kommunale Starkregenvorsorge.
Was wir messen.
Hochwasser-Frühwarnung steht und fällt mit der Verfügbarkeit der Daten im Ereignisfall. Gemessen wird der Wasserstand W am Pegel, der Niederschlag und — wo eine kontinuierliche Messung möglich ist — der Abfluss Q über die kalibrierte W-Q-Beziehung. Die Stationen arbeiten netzunabhängig mit Solar/Akku und übertragen redundant, damit auch bei überlastetem Mobilfunknetz während eines Ereignisses Werte ankommen.
- Wasserstand Wberührungslos per Radar oder per Drucksonde im Pegelschacht
- NiederschlagWippe oder Wäge-Messer über Pulszähler-Adapter
- Abfluss Qaus Pegel und kalibrierter W-Q-Beziehung, wo möglich
- Schwellwert-AlarmeSMS und E-Mail an den Bereitschaftsdienst
- Redundante ÜbertragungLTE-M mit NB-IoT-Fallback, optional zweiter Funkpfad
Methodik & Normen.
Der Pegel folgt DIN EN ISO 4373, die Abfluss-Ermittlung den kalibrierten W-Q-Beziehungen nach ISO 1100. Die Auslegung der Mess- und Sendeintervalle richtet sich nach dem Vorwarnzeit-Bedarf des Einzugsgebiets. Die Stationen sind Standard für die Umsetzung der EU-HWRM-Richtlinie und für kommunale Starkregen-Gefahrenkarten.
Pegelnetz planen?
Sagen Sie uns Einzugsgebiet und Standorte, wir schlagen Ihnen ein redundantes Mess- und Alarmkonzept vor.
